Liebling der Woche: Landkartenkunst

Diercke oder Westermann? Welchen Atlas hattet ihr in der Schule? Ich hatte den guten alten Diercke-Atlas. Auch wenn ich ab und zu noch gerne in Atlanten blättere…die farbenfrohen Karten kann auch wunderbar kreativ nutzen. mit Landkarten kann man auch echt schöne Dinge basteln.

Diese Girlande gefällt mir richtig gut – einfach und schön!

Vintage Nostalgie *Atlas* 1962 Papiergirlande

(Bild von papelami über DaWanda)
Und auch Landkartenstoffe kann man wunderbar zwischen einen Stickrahmen spannen und besticken.

(Bild von Renna über DaWanda)

Erst klein und rund, dann bunt

Ein wenig verspätet kommt nun endlich die versprochene Anleitung zum Rollen der Seedbombs…

Zunächst einmal müssen die Zutaten bereitgestellt werden, denn fängt man erst einmal mit dem Rollen an, sollte alles schnell zur Hand sein. Wer seinen Arbeitsplatz nach draußen verlegen kann, sollte das tun. Ansonsten hilft nur, die Küche großräumig mit Zeitungen auszulegen. Dann kann es losgehen.

Zutaten:
1 Teil Samen/Saatgut
5 Teile gut durchgetrocknete, gesiebte, gute Blumenerde (ohne Torf)
3 Teile Tonerde (braun, rot oder ockerfarben)
1 Teil Wasser
ggf. ein Gitter oder Rost und eine Zeitung, auf dem die fertigen Seedbombs trocknen können

Die Samen unter die Blumenerde mischen, Tonerde dazugeben und alles gut verrühren. Nach und nach das Wasser zugeben und zu einem „Teig“ verkneten. Dann recht zügig kleine, glatte Kugeln formen, denn die Masse trocknet schnell aus. Die Seedbombs sollten maximal walnussgroß sein, damit sie durchtrocknen können und nicht vorzeitig anfangen zu keimen. Die Kugeln 1-2 Tage trocknen lassen und dann kühl in Jute- oder Leinensäckchen lagern, damit sie gut belüftet sind.

Vielen Dank an die Stadtgärtner für die Anleitung und die tollen Fotos!

Koch! Mich! Ein!

Genau das haben die Ochsenherz-Tomaten letzte Woche jedem Besucher des Gemüsestands auf dem Markt entgegengerufen. Nach einigem Zögern aufgrund ihrer enormen Größe habe ich zugegriffen. Die Heimfahrt mit dem Rad war eine Katastrophe und verwandelte sich nach schon zwei Metern dank des schlenkernden Tomatenbeutels in einen „Heimschub“.

Derart entschleunigt habe ich mir zuhause erstmal einen Tee gegönnt und dann einen Schlachtplan für die roten Riesen entworfen. Tomatensauce sollte es werden. Und zwar eine ganz Einfache, ohne allzuviel Schnickschnack.

Ich habe die Tomaten nicht gewogen, kann also hier keine grammgenauen Mengenangaben liefern:

6 wirklich große Ochsenherz-Tomaten
1 große Dose (200g) Tomatenmark
1 Gemüsezwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 Glas Rotwein
2 TL gehackter Rosmarin
2 TL getrockneter Thymian
2 Hände voll frischer Basilikumblätter
Zucker, Salz, Pfeffer
gutes Olivenöl
Bereitstellen: große, sterile Einmachgläser

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Zusammen mit dem Rosmarin in einer tiefen Pfanne in Olivenöl andünsten. Währenddessen die Tomaten in Würfel schneiden (wer möchte, kann sie auch häuten, aber mir ist das meist zuviel Getue). Wenn die Zwiebeln weich sind, das Tomatenmark hinzugeben und etwas anbraten.
Tomatenwürfel und Thymian unterrühren und mit Rotwein ablöschen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen und dann bei fast geschlossenem Deckel (die Flüssigkeit sollte verdunsten können) und niedriger Temperatur einkochen. Das hat bei mir etwa 3 Stunden gedauert – je nach gewünschter Konsistenz.
Kurz vor dem Einfüllen die in feine Streifen geschnittenen Basilikumblätter unterrühren. In die Gläser füllen, Deckel drauf, auf den Kopf drehen und abkühlen lassen.

Einen genussvollen Start in den Spätsommer wünscht Frau Müller

Paris II: Kleine Kunstwerke – Street-Art

Ich hatte es euch hier versprochen: noch mehr Eindrücke aus Paris. Et voilà, hier kommen sie endlich (alles andere Wichtige habe ich ja schon abgehakt 😉 ). Auch wenn ich schon einige Male die französische Hauptstadt besucht habe, wird es mir nie langweilig, durch die Straßen zu laufen, kleine Boutiquen zu entdecken, ein nettes Café zu finden, Leute zu beobachten. Letztes Mal hatte es mir aber die Street-Art in Paris angetan. Nachdem ich einmal angefangen hatte, davon Fotos zu machen, habe ich meinen Blick nur noch nach oben schweifen lassen… oder wahlweise nach unten. Und ich hab mich unbändig gefreut, wenn ich einige gefunden habe, von denen ich vorher nur Fotos gesehen habe. Diese beiden hier zum Beispiel:

Die Arbeiten vom Invader waren auch überall … in einem Laden in Paris habe ich diese Magnete für zu Hause gesehen. Und Oskar war auch in Paris unterwegs.

Ältere Gärtner und junge I-Männchen …

Da fällt mir zum Abschluss nur noch das hier ein:

Eine gute Nacht und viele schöne Paris-Träume wünscht euch Frau Kuchen

Liebling der Woche: Seedbombs

Bomben sind keine Lösung. Eigentlich. Doch den einheitsgrauen Straßenzügen, lieblos gepflanzten Bäumen und kurzgeschorene Parkwiesen, die das Bild der meisten Großstädte prägen, ist mit ein paar mühevoll gesetzten Stiefmütterchen nicht beizukommen. Unterstützung verspricht ein kleiner Online-Shop, der diese tristen Panoramen gründlich aufmischen will: Die Stadtgärtner

Freunde wilder Blumenwiesen, Guerilla-Gärtner und Menschen auf der Suche nach einem besonderen Mitbringsel können hier in einer Auswahl kleiner, runder, handgedrehter Seedbombs schwelgen.
Bienenschmaus, Schmetterlingswiese oder doch lieber das blühende Kornfeld? Insgesamt sechs verschiedene Mischungen warten darauf, sich in Stadt, Land und heimischen Gärten zu entfalten.

Die Stadtgärtner haben uns ihre Anleitung zum Selberdrehen der Seedbombs verraten. Wie das geht, zeigen wir Euch demnächst!