Liebling der Woche: Seedbombs

Bomben sind keine Lösung. Eigentlich. Doch den einheitsgrauen Straßenzügen, lieblos gepflanzten Bäumen und kurzgeschorene Parkwiesen, die das Bild der meisten Großstädte prägen, ist mit ein paar mühevoll gesetzten Stiefmütterchen nicht beizukommen. Unterstützung verspricht ein kleiner Online-Shop, der diese tristen Panoramen gründlich aufmischen will: Die Stadtgärtner

Freunde wilder Blumenwiesen, Guerilla-Gärtner und Menschen auf der Suche nach einem besonderen Mitbringsel können hier in einer Auswahl kleiner, runder, handgedrehter Seedbombs schwelgen.
Bienenschmaus, Schmetterlingswiese oder doch lieber das blühende Kornfeld? Insgesamt sechs verschiedene Mischungen warten darauf, sich in Stadt, Land und heimischen Gärten zu entfalten.

Die Stadtgärtner haben uns ihre Anleitung zum Selberdrehen der Seedbombs verraten. Wie das geht, zeigen wir Euch demnächst!

Blütenrettung

Ich habe am vergangenen Wochenende einen großen Strauß Hortensien aus dem Garten meiner Mutter mitgenommen. Leider sind mittlerweile zwei Drittel der Blüten welk und die Pracht dahin.
Die Verbliebenen dürfen nun ein ausgiebiges Bad nehmen.

Einen schönen Wochenstart wünscht Frau Müller

Das Altglas auf dem Fensterbrett

Das vergangene Wochenende bescherte mir ein ganz süßes kleines Sommersträußchen. Auf der Suche nach einer passenden Vase hatte ich zunächst nur die Wahl zwischen einem schnöden Wasserglas und einem etwas zu schmalen Schnaps-Stamperl. Alle echten Vasen waren viel zu groß.
Doch dann fiel der Blick in die Altglas-Ecke. Dort tummelte sich zwischen
Rot- und Weißweinflaschen auch eine sehr kleine mit Bügelverschluss…


Sträußchen hinein und ab damit auf die Fensterbank.
Da schaut sogar die Sonne kurz vorbei!

Einen schönen Abend wünscht Frau Müller!

Blumige Grüße

Von manchen Reisen bringt man Wünsche mit. Nach meinem, am Mittwoch begonnenen Heimatausflug hatte ich gleich mehrere im Gepäck. Einer davon ist ein Stückchen Grün. Im Alltag stört es mich meist wenig, dass ich weder einen Garten noch einen Balkon mein eigen nenne.
Als ich jedoch nach einer mehrstündigen Zugfahrt die Nase aus der Terrassentür in ein frisches, buntes Blütenmeer stecken konnte, war der Erholungsfaktor doch erstaunlich groß. Um den montäglichen Wocheneinstieg ein bisschen zu verschönern, daher hier einige Impressionen:

Besonders gut gefallen mir ja die büschelweise aus den Terrassenfugen sprießenden Stiefmütterchen. So ein bisschen natürliche Anarchie kann nicht schaden – ich bin ein großer Fan des Guerilla Gardening!

Ich habe jedoch nicht nur den Garten meiner Mutter besichtigt. Neben dem ursprünglichen Besuchsgrund, der Hochzeit einer Freundin, haben wir uns auch in das kulturelle Leben der Leineweber-Metropole gestürzt und sind durch Altstadt und Shoppingmeilen flaniert. Dazu in den kommenden Tagen mehr…

Einen guten Start in die Woche wünscht Frau Müller