Himbeer-Zitronen-Muffins für Genießer

Für die aktuelle Ausgabe des Magazins Landfrau habe ich meine Lieblingsmuffins gebacken. Das Rezept verrate ich hier – es geht ganz schnell und das Ergebnis ist der pure Sommergeschmack…

 

Himbeer-Zitronen-Muffins
(12 Stück)

Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 180° vorheizen.
Muffinförmchen buttern und ggf. leicht bemehlen.

200 g Himbeeren
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Ei
200 g saure Sahne
120 g Joghurt

Eine unbehandelte Zitrone

Vanillearoma oder das Mark einer Schote

250 g Mehl
3 TL Backpulver,
1 TL Natron
1 Prise Salz

Puderzucker

Himbeeren säubern (TK-Himbeeren leicht antauen lassen) und beiseite stellen. Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, das Ei dazugeben, saure Sahne und Joghurt unterrühren.
Fein geriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone und ein Fläschchen Vanillearoma / Mark einer Vanilleschote zugeben und alles schnell aber gründlich verrühren.

Das Mehl mit Backpulver, Natron und Salz vermischen und darüber sieben. Alles schnell verrühren und in die Muffinförmchen füllen (maximale Höhe: 2/3 – die Muffins gehen noch ordentlich auf). Je 5-6 Himbeeren leicht hineindrücken.

Bei 180° ca. 25 Minuten backen. Abkühlen lassen, Puderzucker darüber stäuben und genießen.

Sehr gut schmecken die Muffins auch noch warm mit einer Kugel Vanilleeis.

Himbeer-Zitronen-Muffins

 

Viel Spaß beim Backen & ein schönes Wochenende wünscht Frau Müller

Kleiner Urlaub in London

Bevor es hier wieder Rezept- und Basteltipps gibt, kommen hier erstmal ein paar Bilder von meinem Städtetrip nach London. Frau Müller weilt gerade noch in Cornwall und lässt sich Sonne, Meeresluft und frische Scones schmecken. Ich habe ein paar Tage in London verbracht und lasse euch zunächst ein paar Bilder da, bevor dann bald die ausführlichen Tipps kommen.

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Rhabarberhabarberhabarberhabarber

Bevor die Zeit der rotgrünen Stangen endgültig vorbei ist, lohnt es sich, noch ein paar besondere Rezepte zu testen. In der Hoffnung auf eine spätsommerliche Grillsaison habe ich mich an einen Rhabarbersenf gewagt, der sich nicht nur ganz einfach, sondern auch in rauen Mengen herstellen lässt. Die Rezeptmenge ergibt etwa ein mittelgroßes Schraubglas (ca. 300g) oder zwei kleine.

eine Stange Rhabarber
3 EL brauner Zucker
100 ml Wasser
100 ml Fruchtessig (bei mir war es Granatapfelessig)
2 EL Honig
50 ml trockener Sherry
100 g gelbes Senfmehl
Estragon nach Belieben (kann auch ganz weggelassen werden)

Rhabarber schälen, der Länge nach halbieren und in ca. 0,5 cm große Stücke schneiden. Mit Wasser und Honig aufkochen und vom Herd nehmen. Der Rhabarber kurz davor sein zu zerfallen, aber noch in Stücken erkennbar sein. Durch ein feines Sieb abgießen, die Flüssigkeit auffangen und etwa um die Hälfte einreduzieren. Essig, Honig, Sherry und Senfmehl verrühren, eventuell nach und nach etwas vom abgekühlten Sud zugeben, bis die perfekte Konsistens fast erreicht ist (der Rhabarber enthält auch noch ein wenig Flüssigkeit). Sollte der Senf zu flüssig sein, einfach noch etwas Senfmehl einrühren. Dann den Rhabarber und den sehr fein gehackten Estragon vorsichtig unterheben, alles in ein steriles Schraubglas füllen und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

RhabarbersenfEinen sonnigen Wochenstart wünsch Frau Müller

Liebling der Woche: Frappé

Wie heißt es in dem Lied von 2Raumwohnung so schön? „36 Grad und es wird noch heißer.“ Ok, ganz so heiß ist es jetzt nicht mehr, aber eine Abkühlung kann man trotzdem noch gut gebrauchen. Als ich vor kurzem einen kleinen Sommerurlaub in Griechenland verbracht habe, saßen die Einheimischen ganz entspannt im Kafenion um die Ecke und haben einen Frappé geschlürft. Und ich sag jetzt einfach mal, dass Frappé mindestens so zu Griechenland gehört wie Feta und Olivenöl. Erfrischender ist es allemal. Das Allerbeste: es ist in 2 Minuten fertig, macht aber viel länger glücklich. Jamas.

Hier das Original-Rezept von einer Einheimischen. Sehr zu empfehlen.
Für ein Glas braucht ihr:
2 gehäufte Teelöffel löslischen Kaffee (am besten von Nescafé)
2 TL Zucker
2 TL Wasser
3 Eiswürfel
etwas Milch
kaltes Wasser zum Auffüllen

Kaffee und Zucker in einen Shaker oder ein Schraubglas geben. Wasser und Eiswürfel dazu und alles kräftig schütteln, bis die Mischung schaumig wird. Etwa 1 Fingerbreit Milch in ein Glas schütten, Kaffee-Mischung darauf gießen und mit dem kalten Wasser auffüllen. Nach Geschmack nachsüßen. Wasser dazu reichen und sofort genießen.

Am besten wäre ein Frappé natürlich an diesem Strand in Griechenland. Seufz. Aber auf dem Balkon schmeckt er genauso gut.

Liebling der Woche: Macarons

Die bunten Köstlichkeiten sind mittlerweile ja auch in Deutschland zu finden. In Paris gab es die kleinen Makrönchen in jeder Patisserie, aber wenn ein Laden für Macarons schlechthin steht, dann Ladurée. Schon der Name klingt elegant und besonders. Ich war im Laden in der Rue Bonaparte in St. Germain und habe mir zwei Stück gegönnt: Caramel au beurre salé und Fleur d’Orange. Hach … lecker.

Und so hübsch werden die Macarons im Café serviert:

Ladurée
21, rue Bonaparte
P.S.: Bei Pain de Sucre (14, rue Rambuteau) habe ich jedoch meine Lieblingssorte entdeckt: Menthe au chocolat – ein wunderbar minziges Macaron mit einem kleinen Stückchen Schokolade in der Mitte … unglaublich gut!

Paris I – Tipps für Patisserien und Bäckereien

Und, habt ihr richtig geraten? Ja, ich war ein verlängertes Wochenende in Paris. Einfach so. Mit Kamera und Notizbuch bewaffnet, bin ich drei Tage durch St. Germain, das Marais und Montmartre gelaufen. Alle Adressen, die ich in Blogs und in Reiseführern gefunden habe, wollte ich abklappern. Habe nicht alles geschafft, aber doch eine ganze Menge … auch wenn meine Füße abends weh taten. Aber bei einem Bier an der Seine ist das dann auch schnell vergessen.

Bei französischen Patisserien und Bäckereien kann ich nie widerstehen. Irgendetwas muss ich immer probieren. In Paris habe ich sehr viele Croissants, Pain au Chocolat, Eclairs, Beignets und Macarons genossen … Alle waren köstlich!

Hier meine liebsten Adressen in Paris:

Stohler
51, rue de Montorgueil
(bekannt für Puit d’Amour, aber auch alles andere ist lecker)

Pain de Sucre
14, rue Rambuteau
(klein, aber sehr fein, hier habe ich mir einen Macaron gegönnt)

Murciano
14-15, rue de Rosiers
(klingt nicht danach, ist aber eine jüdische Bäckerei, wo es unglaublich leckere Rugelach – Hefegebäck mit Schokoladenfüllung – gibt)

Mit der Köstlichkeit im Gepäck dann am besten sofort ein ruhiges Plätzchen suchen … und genießen!

Weitere Paris-Tipps zu Cafés, dem schönsten Ort und Kunst auf der Straße kommen ganz bald!

Amicalement, Mademoiselle Kuchen