Wasser marsch!

Da ist er wieder, der Sommer! Die Sonne lacht und die Temperaturen steigen in unerwartete Höhen. Da wird ein Arbeitstag im (unklimatisierten) Büro schnell zäh wie Kaugummi. Das Wasserglas leert sich nahezu im Minutentakt, aber irgendwann ist pures Wasser einfach nur noch fad. Also auf zum Kühlschrank. Dort findet sich immer etwas, das Geschmack ins kühle Nass bringen kann. Neben der klassischen Zitronen- oder Limettenscheibe eignen sich viele Kräuter-, Obst- und Gemüsesorten. Frau Kuchen hat es neulich mit Wassermelone probiert – sehr empfehlenswert!

  Melone, Minze

Gurke, Kirschen

Einen erfrischten Start ins Wochenende wünscht Frau Müller!

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Liebling der Woche: Edith Piaf „Je ne veux pas travailler“

Gerade kommt der Sommer wieder durch die Tür spaziert und die lang erwarteten lauen Sommerabende sind endlich da. An solchen Tagen, an denen man nachts um 11 noch ein Eis kauft und mit einem breiten Grinsen durch die Straßen schlendert, könnte ich dieses Lied in Endlosschleife hören (und nicht nur wegen des Textes …)

P.S.: Das Lied ist auch ein kleiner Hinweis darauf, wo ich letztes Wochenende war … Lasst euch in nächster Zeit überraschen!

 

Granaten-Granita

Wie ihr seht, macht sich die Hitze schon beim Titel geben bemerkbar …
Ich hatte es euch ja hier schon angekündigt: Das Granita von Jamie. Einfach, lecker, erfrischend. Da es dieses Wochenende in München über 30 Grad werden sollen, die perfekte Abkühlung. Und dass man alle 30 Minuten ohne Ausrede zum Kühlschrank muss, ist ja auch nicht zu verachten.

Gurken-Limetten-Granita mit Holunderblüten

Für 1,5 Liter
4 große Gärtnergurken, geschält und grob gehackt
fein abgeriebene Schale von 2 Bio-Limetten und Saft von 6 Bio-Limetten
(hier habe ich etwas variiert und 1 Limette durch eine Zitrone ausgetauscht)
500 ml Holunderblütensirup

Gurken mit dem Pürierstab zerkleinern. Püree durch ein Sieb streichen und dann den Saft (das ausgepresste Fruchtfleisch wegwerfen) mit der Zitrusschale, dem Saft und dem Sirup vermengen. Die Masse in ein flaches Gefäß füllen und 1-1 1/2 Stunden ins Gefrierfach stellen. Herausnehmen und mit einer Gabel auflockern. Zurück ins Gefriergerät stellen und das Durchschaben in den nächsten 2-3 Stunden alle 30 Minuten wiederholen. Servieren und erfrischen.

Viel Spaß beim in der Sonne brutzeln wünscht euch Frau Kuchen

Liebling der Woche: Gestatten, Helga.

Die Personalisierung der Cocktails und Aperitifs schreitet voran. Im letzten Sommer wanderten unzählige Hugos über die Tresen. Dem Charme dieses erfrischenden Holundergetränks kann man sich zugegebenermaßen nur schwer erwehren. In diesem Jahr soll nun Eva folgen. Eva ist rosa und so süß, dass man sofort ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man nicht direkt nach dem letzten Schluck die Zahnbürste aus der Tasche zieht.

Wir halten dagegen. Mit Helga. Helga ist unsere Abwandlung eines typisch südfranzösischen Aperitivs mit italienischem Namenseinschlag: Lillet Culetto.
Unsere Helga ist allerdings farblich viel sommerlicher und macht auch geschmacklich deutlich mehr her.

So funktioniert das perfekte Sommerfeeling:
Im Wechsel Eiswürfel und drei dünne Bio-Gurkenscheiben mit Schale in ein großes Weinglas schichten. Zu etwa einem Viertel mit Lillet Blanc füllen und den Rest mit Rosé-Prosecco aufgießen. Die Beine hochlegen und im Sonnenuntergang genießen.