Himbeer-Zitronen-Muffins für Genießer

Für die aktuelle Ausgabe des Magazins Landfrau habe ich meine Lieblingsmuffins gebacken. Das Rezept verrate ich hier – es geht ganz schnell und das Ergebnis ist der pure Sommergeschmack…

 

Himbeer-Zitronen-Muffins
(12 Stück)

Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 180° vorheizen.
Muffinförmchen buttern und ggf. leicht bemehlen.

200 g Himbeeren
125 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Ei
200 g saure Sahne
120 g Joghurt

Eine unbehandelte Zitrone

Vanillearoma oder das Mark einer Schote

250 g Mehl
3 TL Backpulver,
1 TL Natron
1 Prise Salz

Puderzucker

Himbeeren säubern (TK-Himbeeren leicht antauen lassen) und beiseite stellen. Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, das Ei dazugeben, saure Sahne und Joghurt unterrühren.
Fein geriebene Schale von einer unbehandelten Zitrone und ein Fläschchen Vanillearoma / Mark einer Vanilleschote zugeben und alles schnell aber gründlich verrühren.

Das Mehl mit Backpulver, Natron und Salz vermischen und darüber sieben. Alles schnell verrühren und in die Muffinförmchen füllen (maximale Höhe: 2/3 – die Muffins gehen noch ordentlich auf). Je 5-6 Himbeeren leicht hineindrücken.

Bei 180° ca. 25 Minuten backen. Abkühlen lassen, Puderzucker darüber stäuben und genießen.

Sehr gut schmecken die Muffins auch noch warm mit einer Kugel Vanilleeis.

Himbeer-Zitronen-Muffins

 

Viel Spaß beim Backen & ein schönes Wochenende wünscht Frau Müller

Sonntagsmenü Teil II: Raviolifüllung

Ein Pastateig allein macht noch keine Ravioli. Daher hier das Rezept für meine Lieblingsfüllung:

1 Becher Ricotta
2 Handvoll frisch geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer, Muskat
1 Handvoll klein geschnittener Basilikum
Abrieb einer Biozitrone
1 Ei

Außerdem: Butter, in feine Streifen geschnittene Salbeiblätter

Den Ricotta mit Parmesan, Gewürzen, Basilikum und Zitronenabrieb gut verrühren und abschmecken. Kühl stellen – die Füllung darf ruhig ein bisschen ziehen und kann wie der Pastateig bereits am Vortag zubereitet werden.

Für die Ravioli den Pastateig aus dem Kühlschrank nehmen und noch einmal gründlich durchkneten. Ich gebe bei dieser Gelegenheit oft noch ein paar trockene Gewürze hinein – gemahlener Rosmarin oder Thymian zum Beispiel. In diesem Fall war es einfach nur eine Prise Pfeffer.

Dann kann es losgehen:
Zunächst den größten Topf im Haus mit Wasser füllen (Salzen nicht vergessen!) und es auf dem Herd zum Kochen bringen.
Währenddessen den Teig in vier Portionen teilen und bis auf ein Stück den Rest wieder gut einschlagen, damit er nicht trocken wird. Mit Hilfe einer Pastamaschine oder reiner Muskelkraft möglichst dünn ausrollen und in zwei gleichlangen Bahnen auf eine mit Backpapier ausgelegte Arbeitsfläche legen. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen der Füllung auf die eine Bahn setzen – je nach gewünschter Größe der Ravioli in einer oder in zwei Reihen.  Dabei zwischen den Häufchen genügend Platz zum Festdrücken der oberen Teigbahn lassen.
Nun die Zwischenräume dünn mit kaltem Wasser bepinseln, die zweite Teigbahn vorsichtig darauflegen und um die Füllung herum gut festdrücken. Mit einem Messer oder Teigrädchen die Ravioli ausschneiden und voneinander trennen. Mit den restlichen Teigstücken fortfahren. Falls in dieser Zeit die Gäste absagen sollten (sie wissen nicht, was sie verpassen!) – übriggebliebener Teig lässt sich einfach einfrieren und bei Bedarf langsam im Kühlschrank auftauen. Die Ravioli portionsweise für etwa 4 Minuten im siedenden Wasser garen. Die Zeit variiert je nach Teigstärke.
In einer großen Pfanne die Butter zerlassen und die Salbeistreifen hinzugeben und bei niedriger Hitze leicht knusprig werden lassen. Die fertigen Ravioli mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, kurz abtropfen lassen und in die Pfanne geben, gelegentlich schwenken. Zum Servieren mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen (da ich Parmesan liebe, ist das „etwas“ meist eine ganze Menge…) und frischen Pfeffer darübermahlen.

Buon Appetito wünscht Frau Müller