Kleiner Urlaub in London

Bevor es hier wieder Rezept- und Basteltipps gibt, kommen hier erstmal ein paar Bilder von meinem Städtetrip nach London. Frau Müller weilt gerade noch in Cornwall und lässt sich Sonne, Meeresluft und frische Scones schmecken. Ich habe ein paar Tage in London verbracht und lasse euch zunächst ein paar Bilder da, bevor dann bald die ausführlichen Tipps kommen.

IMG_0392

IMG_0510

IMG_0653

Advertisements

Französischer Sommer: Aprikosenmarmelade

Bei manchen Lebensmitteln purzeln die Assoziationen nur so, zum Beispiel bei Aprikosenmarmelade. Ich weiß auch nicht, ob in meinem Französischbuch in der Schule von Aprikosen und der Provence die Rede war oder ob mich Werbung für Marmelade verdorben hat: Immer wenn ich Aprikosen sehe, denke ich an Südfrankreich, laue Sommerabende und ein duftendes Croissant mit … Aprikosenmarmelade.

Apricot

Für etwas Sommer auf dem frischen Baguette braucht ihr:

(für 6-7 kleinere Gläser oder 3 Große)

1 kg Aprikosen (am besten aus Frankreich, ist klar)
1 kg Gelierzucker
Saft von 1 Blutorange

Die Aprikosen waschen und würfeln. Mit dem Gelierzucker aufkochen und 4 Minuten köcheln lassen. Am Ende der Garzeit den Blutorangensaft hinzufügen. Die Gelierprobe machen und die heiße Masse in sterilisierte Gläser füllen. Kurz auf den Deckel stellen und ab in den Vorrat damit. Oder verschenken und Menschen am Frankreich-Gefühl teilhaben lassen. Bon Appétit wünscht Frau Kuchen.

Rhabarberhabarberhabarberhabarber

Bevor die Zeit der rotgrünen Stangen endgültig vorbei ist, lohnt es sich, noch ein paar besondere Rezepte zu testen. In der Hoffnung auf eine spätsommerliche Grillsaison habe ich mich an einen Rhabarbersenf gewagt, der sich nicht nur ganz einfach, sondern auch in rauen Mengen herstellen lässt. Die Rezeptmenge ergibt etwa ein mittelgroßes Schraubglas (ca. 300g) oder zwei kleine.

eine Stange Rhabarber
3 EL brauner Zucker
100 ml Wasser
100 ml Fruchtessig (bei mir war es Granatapfelessig)
2 EL Honig
50 ml trockener Sherry
100 g gelbes Senfmehl
Estragon nach Belieben (kann auch ganz weggelassen werden)

Rhabarber schälen, der Länge nach halbieren und in ca. 0,5 cm große Stücke schneiden. Mit Wasser und Honig aufkochen und vom Herd nehmen. Der Rhabarber kurz davor sein zu zerfallen, aber noch in Stücken erkennbar sein. Durch ein feines Sieb abgießen, die Flüssigkeit auffangen und etwa um die Hälfte einreduzieren. Essig, Honig, Sherry und Senfmehl verrühren, eventuell nach und nach etwas vom abgekühlten Sud zugeben, bis die perfekte Konsistens fast erreicht ist (der Rhabarber enthält auch noch ein wenig Flüssigkeit). Sollte der Senf zu flüssig sein, einfach noch etwas Senfmehl einrühren. Dann den Rhabarber und den sehr fein gehackten Estragon vorsichtig unterheben, alles in ein steriles Schraubglas füllen und bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren.

RhabarbersenfEinen sonnigen Wochenstart wünsch Frau Müller